Blogpost von Stefan Dinnendahl zum Telemediengesetz

Im Koalitionsvertrag hat sich die Große Koalition das Ziel gesetzt, mehr offene WLAN-Hotspots zu schaffen. Der erste Gesetzentwurf im Sommer 2016 blieb hinter den geweckten Erwartungen und hinter dem Koalitionsvertrag zurück. Zwar wurden Hotspot-Anbieter von Schadensersatzansprüchen freigestellt, aber das Geschäftsmodell der Abmahnindustrie blieb wegen des verbliebenen Unterlassungsanspruchs erhalten.

Blogpost von Markus Luthe zu Hotelbewertungen

Handelsblatt-Kolumnist Tillmann Prüfer* staunte nicht schlecht, als sich sein über ein Internetportal gebuchtes und im Durchschnitt mit vier von fünf Sternen bewertetes Privatapartment in Mailand vor Ort als zwielichtiges Kellerloch entpuppte. Und noch mehr wunderte er sich über sich selbst, weil er nach dem Aufenthalt seine Rundumenttäuschung ausblendet und die Wohnung auch mit vier Sternen bewerten will: „Immerhin gab es eine Kaffeemaschine und im Kühlschrank war noch eine Flasche Bier. Und ich möchte im Internet nicht als der Einzige dastehen, der nach Mailand fährt, alles doof findet – und das in einer Wohnung, in der jeder großen Spaß hat.“ ...

10.04.2017

Trittbrett

Blogpost von Markus Luthe zur Online-Distribution

Seit Jahren behaupten die Online-Buchungsportale, (enge oder weite) Ratenparitätsklauseln in den Hotelverträgen seien notwendig, um ihre notorisch illoyalen Vertragspartner vom andernfalls sofort einsetzenden massenhaften Trittbrettfahren abzuhalten. Die Hoteliers würden ansonsten die Angebote ihrer Vertriebspartner vorsätzlich preislich unterlaufen und die vermeintlich hohen partnerspezifischen Marketingausgaben der Portale wären verlorene Investitionen.

01.04.2017

April, April

Blogpost von Markus Luthe zu touristischen Aprilscherzen

Ich setze meine kleine „Tradition“ der Jahre 2014, 2015 und 2016, die besten Aprilscherze mit Branchenbezug in diesem Blog mit einem Ranking gebührend zu würdigen, auch in diesem Jahr fort. Damit will ich auch zum Artenschutz beitragen, denn schließlich mutiert der gepflegte Aprilscherz in Zeiten wie diesen zu einer bedrohten Spezies, wenn man ganzjährig zwischen Fakenews und Realsatire kaum noch zu unterscheiden vermag.

26.02.2017

Lex pedia

Blogpost von Markus Luthe zur Online-Distribution

Weil Expedia einen gegen ein Mitgliedshotel wegen Nichteinhaltens der eingeforderten Ratenparität vom Zaun brach, klagte der Hotelverband Deutschland (IHA) vor dem Landgericht Köln gegen Expedia wegen „Dimmings“.

13.02.2017

Figuriert

Blogpost von Markus Luthe zur Online-Distribution

Seit Mittwoch vergangener Woche steht die Rechtsfigur der „notwendigen Nebenabrede“ im Raum – genauer gesagt: quer vor der Hotelrezeption. Dahin gestellt hat sie der 1. Kartellsenat des OLG Düsseldorf in der , also dem Verfahren, das die IHA mit ihrer Anzeige wegen Verwendung umfassender Paritätsklauseln gegen den Marktführer unter den Buchungsportalen 2013 ausgelöst hat. Der 1. Kartellsenat ist genau dieselbe Spruchkammer, die HRS im Jahr 2015 noch jedwede Paritätsklausel untersagte.

19.01.2017

Ressorts

Blogpost von Otto Lindner zum Verbraucherschutz

Verbraucherschutz ist richtig und wichtig. Aber wenn er zum Selbstzweck wird, ist er bestenfalls nur lästig oder peinlich, höchstwahrscheinlich jedoch auch schädlich.

23.12.2016

Hotelbibeln

Blogpost von Markus Luthe zur Weihnachtszeit

Just in der Vorweihnachtszeit veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung eine Vermisstenmeldung der besonderen Art: Die Bibel befände sich auf dem Rückzug aus den Nachttischschubladen der Hotelzimmer. Vor zehn Jahren habe sie noch auf 95 Prozent der US-amerikanischen Hotelzimmer ausgelegen, jetzt sei die Heilige Schrift nur noch in 48 Prozent der Zimmer ständiger Gast.

09.12.2016

Dicke Bretter

Blogpost von Markus Luthe zu Kreditkarten

Heute vor genau einem Jahr wurden die in den Kreditkartengebühren enthaltenen Interbankenentgelte (Multi-lateral Interchange Fees – MIF) gedeckelt, die Verordnung 2015/751 der Europäischen Union über Interbankenentgelte für kartengebundene Zahlungsvorgänge trat in Kraft. Anlass also nachzufassen, wie sich der Markt seitdem entwickelt hat.

Blogpost von Otto Lindner zum Deutschlandtourismus

Mein Amtsvorgänger Fritz G. Dreesen berichtete einmal anekdotenhaft aus einem Hintergrundgespräch mit dem seinerzeitigen Bundeskanzler Gerhard Schröder die folgende Begebenheit: Nachdem schon eine Weile über die aus unserer Sicht unzureichende Finanzierung der DZT gesprochen worden sei, habe er – eher aus Versehen – statt der uns geläufigen Abkürzung mit „Deutsche Zentrale für Tourismus“ die Langfassung des Namens verwendet. Der Bundeskanzler habe daraufhin erleichtert aufgeatmet und gesagt: "Endlich erklärt mir mal einer, was ‚DZT‘ eigentlich heißt. Darunter kann sich doch keiner was vorstellen. Warum heißt das nicht ‚Deutschlandtourismus‘? Und überhaupt: Was sagen Sie? Wie groß ist deren Budget? 25 Millionen? Das nehme ich Ihnen nicht ab.“ Zu seiner Begleitperson gewandt folgte noch ein: „Schreiben Sie mal auf, dass das viel zu wenig ist für die Vermarktung Deutschlands!“

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