Ingrid Hartges blickt zurück und erzählt, wie sie über ihre juristische Ausbildung und frühe Gastro-Erfahrungen zum DEHOGA kam und sich über verschiedene Stationen bis zur Hauptgeschäftsführerin entwickelte. In dieser Funktion führte an Ingrid Hartges als nimmermüder und zugleich charmanter Branchenfürsprecherin kein Weg vorbei. Die Mehrwertsteuer-Kämpfe (Hotellerie, später Gastronomie) und die Corona-Zeit beschreibt sie als „Hochleistungssport“, in dem Vertrauen und Verlässlichkeit entscheidend waren. Ihr Credo: sichtbar sein, präzise bleiben und Mehrheiten organisieren – nicht mit Symbolik, sondern mit echter Überzeugungsarbeit. Im Gespräch wird deutlich, wie sehr sie ihre Arbeit als Verpflichtung und Freude verstanden hat – getragen vom engen Kontakt zu Deutschlands Gastgebern und ihrem großen Netzwerk. Zum Abschied betont sie Selbstbestimmung, Zuversicht und den Übergang an ihre Nachfolgerin Jana Schimke.
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