Die Digitalisierung erleichtert viele Abläufe in der Hotellerie - von Reservierungen über Rechnungsprozesse bis hin zur internen und externen Kommunikation. Gleichzeitig steigt jedoch auch das Risiko, Ziel betrügerischer E-Mails zu werden. Phishing-Angriffe zielen darauf ab, sensible Informationen abzugreifen, Schadsoftware einzuschleusen oder Zahlungsprozesse zu manipulieren. Unser Preferred Partner performio hat mit “10 Tipps gegen Phishing” und “TOP Auffälligkeiten bei Phishing” die zentralen Warnsignale und Handlungsempfehlungen praxisnah zusammengestellt.
Besonders relevant für Hotels und Beherbergungsbetriebe ist dabei, dass Phishing-Nachrichten häufig sehr glaubwürdig wirken. Sie geben sich etwa als Buchungsplattform, Dienstleister, Geschäftspartner oder interne Kontaktperson aus. Typische Hinweise sind eine ungewohnte oder nur täuschend echte Absenderadresse, unerwartete Anfragen, dringende Handlungsaufforderungen, auffällige Rechtschreibfehler oder unpassende Anreden. Auch Links und Anhänge sollten grundsätzlich mit besonderer Vorsicht behandelt werden, insbesondere wenn kein plausibler geschäftlicher Zusammenhang besteht.
Die Unterlage “10 Tipps gegen Phishing” gibt hierzu konkrete Verhaltenshinweise. Dazu gehören unter anderem das Prüfen der Absenderadresse, das bewusste Hinterfragen ungewöhnlicher Anfragen, das Kontrollieren von Links per Mouseover (Hover-Effekt), der vorsichtige Umgang mit Anhängen sowie die Prüfung, ob eine Nachricht überhaupt zum üblichen Ablauf im Unternehmen passt. Ergänzend wird auch auf organisatorische Maßnahmen hingewiesen, etwa das Sperren des Arbeitsplatzes beim Verlassen des Raumes.
Die Übersicht “TOP Auffälligkeiten bei Phishing” vertieft diese Perspektive noch einmal anhand typischer Merkmale in den Bereichen Absender, Empfängerkreis, Hyperlinks, Betreff, Inhalt, Datum und Anhänge. Besonders wichtig ist dabei die Frage, ob die Nachricht tatsächlich zum eigenen Verantwortungsbereich gehört, ob eine reale Geschäftsbeziehung zum Absender besteht und ob Betreffzeile und Inhalt überhaupt zueinander passen. Gerade in Hotelbetrieben mit vielen täglichen E-Mail-Kontakten kann diese kurze Plausibilitätsprüfung entscheidend sein.
Unser Preferred Partner empfiehlt daher, beide Dokumente im Team zu nutzen und Mitarbeitende regelmäßig für verdächtige Nachrichten zu sensibilisieren. Bereits wenige feste Prüfschritte können helfen, Sicherheitsvorfälle im operativen Hotelalltag wirksam zu vermeiden.
Weiterführende Informationen stehen für Sie im IHA-Extranet (bitte vorher einloggen) zum Download bereit:
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