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21.01.2024 | Statement des Hotelverbandes Deutschland (IHA)
Kampagnenmotiv 2001 „We like ‚Ausländer‘“: Mitarbeitende des Hotels Adlon Kempinski aus insgesamt 45 Nationen; © IHA

Vor über 20 Jahren genauso wie heute: Die Hotellerie positioniert sich klar gegen Ausländerfeindlichkeit und Diskriminierung! 

Die Hotellerie ist eine globale Branche, in der Vielfalt und Internationalität selbstverständlich sind. In unseren Hotels arbeiten Menschen unterschiedlicher kultureller Hintergründe, Nationalitäten und Lebenserfahrungen Seite an Seite, unsere Gäste kommen aus aller Welt. Wir sind stolz auf eine weltoffene und inklusive Atmosphäre, die die Grundlage außergewöhnlicher Gastfreundschaft bildet. 

Wir stemmen uns entschieden gegen jede Form der Ausländerfeindlichkeit: Bereits vor über zwanzig Jahren setzten wir mit unserer damaligen Kampagne „We like Ausländer“ ein Zeichen. Die Formulierung mag provokant gewesen sein und heutiger Tonalität nicht mehr entsprechen, doch die Botschaft ist eindeutig und allzeit gültig: 

Wir glauben an Gleichberechtigung, Toleranz und Respekt für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Religion oder ihrer Lebensweise. Rechtsradikales Gedankengut, das auf Diskriminierung und Ausgrenzung zielt, ist mit den Werten unserer Branche unvereinbar!

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04.03.2026
Bezirksgericht Amsterdam will Sach- und Rechtsfragen eigenständig entscheiden

Das Bezirksgericht Amsterdam hat im Kartellschadensersatzverfahren deutscher Hotels gegen Booking (Az.: C/13/697614 / HA ZA 21-186) heute ein weiteres Zwischenurteil gefällt. Mit ihm bringt es im Wesentlichen zum Ausdruck, dass es seine Entscheidung nicht alleine auf die einschlägigen Vorlagen von Bundeskartellamt und Bundesgerichtshof stützen, sondern die relevanten Sach- und Rechtsfragen selbst beurteilen und entscheiden möchte. „Nicht mehr und nicht weniger sagt das heutige Zwischenurteil aus, auch wenn sich Booking sofort eifrig bemühte, zu seinen Gunsten mehr in das Zwischenurteil hineinzuinterpretieren,“ erklärt Otto Lindner, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA).

18.02.2026
Hotelverband für Gebührenfreiheit bei Einführung des Digitalen Euro

Der Hotelverband Deutschland (IHA) begrüßt die Pläne zur Einführung des Digitalen Euro. Er bietet die Chance, die europäische Zahlungsverkehrsinfrastruktur zu stärken und die wirtschaftliche Souveränität der Europäischen Union auszubauen. Für eine erfolgreiche Markteinführung mahnt der Hotelverband praxistaugliche Rahmenbedingungen und Gebührenfreiheit bei Einführung des Digitalen Euro an. In einer Stellungnahme an die Bundesregierung hat der Hotelverband zentrale Branchenanforderungen an den Digitalen Euro adressiert: Entscheidend für die Akzeptanz des Digitalen Euros sei die Gebührenfreiheit für mit ihm getätigte Transaktionen im Niedrigbetragssegment sowie die Anwendung fester, absoluter Gebühren bei sonstigen Transaktionen.

16.02.2026
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Die zunehmende Kurzzeitvermietung über digitale Plattformen verändert nicht nur die Beherbergungslandschaft in deutschen Städten und Destinationen grundlegend. Für viele Kommunen stellt sich die Frage, wie sie Wohnraum wirksam schützen, Mietmärkte stabilisieren, Wettbewerbsverzerrungen reduzieren und gleichzeitig einen qualitativ hochwertigen Tourismus sichern können. Mit dem Kurzzeitvermietungs-Datenaustausch-Gesetz (kurz: KVDG), das ab Mai 2026 in Kraft treten soll, stehen Städten und Gemeinden nun erstmals belastbare und europaweit harmonisierte Instrumente zur Verfügung, um genau dies zu erreichen. Der Hotelverband Deutschland (IHA) begrüßt das KVDG ausdrücklich und legt zugleich mit seinen KVDG-Handlungsempfehlungen ein praxisnahes Angebot für Kommunen und Hoteliers vor.