Gemeinsame Positionierung der Tourismuswirtschaft für eine offene Gesellschaft

02.02.2024

Die deutsche Tourismuswirtschaft positioniert sich mit einem klaren Bekenntnis für Weltoffenheit, Gastfreundschaft und Vielfalt. Urlauber und Geschäftsreisende erfahren im Ausland Gastfreundschaft und Wertschätzung. Genauso ist es für uns selbstverständlich, Menschen, die zu uns als Gast oder Mitarbeitende kommen und allen Mitmenschen mit Respekt und Freundlichkeit zu begegnen. Zunehmende Fremdenfeindlichkeit und Polarisierung in unserem Land machen der Tourismusbranche große Sorgen. Es widerspricht unseren Grundwerten und unserer Überzeugung. Tourismus und Fremdenfeindlichkeit bzw. Nationalismus schließen sich aus. 36 Partner aus der Tourismuswirtschaft zeigen deshalb gemeinsam Flagge gegen Fremdenfeindlichkeit und veröffentlichen folgende gemeinsame Positionierung:


„Als deutsche Tourismuswirtschaft stehen wir für eine weltoffene und vielfältige Gesellschaft! Wir sind die Branche des friedlichen Miteinanders. Über alle Grenzen hinweg. Von jeher sorgt Tourismus für die Verbindung von Menschen, Ländern und Kulturen. Zum einen durch das Reisen aus Deutschland in die Welt und zum anderen durch das Empfangen von Gästen aus Nah und Fern. Als Tourismuswirtschaft ermöglichen wir es, unterschiedliche Kulturen und Kulinarik zu erleben, schaffen Orte der Begegnung und des Kennenlernens. Wir bieten Arbeitsplätze für Menschen aller Nationalitäten, Hautfarben, Religionen, Geschlechter und Lebensmodelle – in Deutschland und im Ausland."

Und genau so soll es bleiben! #WeltoffenUndVielfältig
 

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04.03.2026
Bezirksgericht Amsterdam will Sach- und Rechtsfragen eigenständig entscheiden

Das Bezirksgericht Amsterdam hat im Kartellschadensersatzverfahren deutscher Hotels gegen Booking (Az.: C/13/697614 / HA ZA 21-186) heute ein weiteres Zwischenurteil gefällt. Mit ihm bringt es im Wesentlichen zum Ausdruck, dass es seine Entscheidung nicht alleine auf die einschlägigen Vorlagen von Bundeskartellamt und Bundesgerichtshof stützen, sondern die relevanten Sach- und Rechtsfragen selbst beurteilen und entscheiden möchte. „Nicht mehr und nicht weniger sagt das heutige Zwischenurteil aus, auch wenn sich Booking sofort eifrig bemühte, zu seinen Gunsten mehr in das Zwischenurteil hineinzuinterpretieren,“ erklärt Otto Lindner, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA).

18.02.2026
Hotelverband für Gebührenfreiheit bei Einführung des Digitalen Euro

Der Hotelverband Deutschland (IHA) begrüßt die Pläne zur Einführung des Digitalen Euro. Er bietet die Chance, die europäische Zahlungsverkehrsinfrastruktur zu stärken und die wirtschaftliche Souveränität der Europäischen Union auszubauen. Für eine erfolgreiche Markteinführung mahnt der Hotelverband praxistaugliche Rahmenbedingungen und Gebührenfreiheit bei Einführung des Digitalen Euro an. In einer Stellungnahme an die Bundesregierung hat der Hotelverband zentrale Branchenanforderungen an den Digitalen Euro adressiert: Entscheidend für die Akzeptanz des Digitalen Euros sei die Gebührenfreiheit für mit ihm getätigte Transaktionen im Niedrigbetragssegment sowie die Anwendung fester, absoluter Gebühren bei sonstigen Transaktionen.

16.02.2026
Hotelverband veröffentlicht Handlungsempfehlungen zum Kurzzeitvermietung-Datenaustausch-Gesetz (KVDG)

Die zunehmende Kurzzeitvermietung über digitale Plattformen verändert nicht nur die Beherbergungslandschaft in deutschen Städten und Destinationen grundlegend. Für viele Kommunen stellt sich die Frage, wie sie Wohnraum wirksam schützen, Mietmärkte stabilisieren, Wettbewerbsverzerrungen reduzieren und gleichzeitig einen qualitativ hochwertigen Tourismus sichern können. Mit dem Kurzzeitvermietungs-Datenaustausch-Gesetz (kurz: KVDG), das ab Mai 2026 in Kraft treten soll, stehen Städten und Gemeinden nun erstmals belastbare und europaweit harmonisierte Instrumente zur Verfügung, um genau dies zu erreichen. Der Hotelverband Deutschland (IHA) begrüßt das KVDG ausdrücklich und legt zugleich mit seinen KVDG-Handlungsempfehlungen ein praxisnahes Angebot für Kommunen und Hoteliers vor.