IT-Sicherheit

07.04.2026

Empfehlungen zum Schutz vor Phishing-Attacken

Die Digitalisierung erleichtert viele Abläufe in der Hotellerie - von Reservierungen über Rechnungsprozesse bis hin zur internen und externen Kommunikation. Gleichzeitig steigt jedoch auch das Risiko, Ziel betrügerischer E-Mails zu werden. Phishing-Angriffe zielen darauf ab, sensible Informationen abzugreifen, Schadsoftware einzuschleusen oder Zahlungsprozesse zu manipulieren. Unser Preferred Partner performio hat mit “10 Tipps gegen Phishing” und “TOP Auffälligkeiten bei Phishing” die zentralen Warnsignale und Handlungsempfehlungen praxisnah zusammengestellt.

Besonders relevant für Hotels und Beherbergungsbetriebe ist dabei, dass Phishing-Nachrichten häufig sehr glaubwürdig wirken. Sie geben sich etwa als Buchungsplattform, Dienstleister, Geschäftspartner oder interne Kontaktperson aus. Typische Hinweise sind eine ungewohnte oder nur täuschend echte Absenderadresse, unerwartete Anfragen, dringende Handlungsaufforderungen, auffällige Rechtschreibfehler oder unpassende Anreden. Auch Links und Anhänge sollten grundsätzlich mit besonderer Vorsicht behandelt werden, insbesondere wenn kein plausibler geschäftlicher Zusammenhang besteht.

Die Unterlage “10 Tipps gegen Phishing” gibt hierzu konkrete Verhaltenshinweise. Dazu gehören unter anderem das Prüfen der Absenderadresse, das bewusste Hinterfragen ungewöhnlicher Anfragen, das Kontrollieren von Links per Mouseover (Hover-Effekt), der vorsichtige Umgang mit Anhängen sowie die Prüfung, ob eine Nachricht überhaupt zum üblichen Ablauf im Unternehmen passt. Ergänzend wird auch auf organisatorische Maßnahmen hingewiesen, etwa das Sperren des Arbeitsplatzes beim Verlassen des Raumes.

Die Übersicht “TOP Auffälligkeiten bei Phishing” vertieft diese Perspektive noch einmal anhand typischer Merkmale in den Bereichen Absender, Empfängerkreis, Hyperlinks, Betreff, Inhalt, Datum und Anhänge. Besonders wichtig ist dabei die Frage, ob die Nachricht tatsächlich zum eigenen Verantwortungsbereich gehört, ob eine reale Geschäftsbeziehung zum Absender besteht und ob Betreffzeile und Inhalt überhaupt zueinander passen. Gerade in Hotelbetrieben mit vielen täglichen E-Mail-Kontakten kann diese kurze Plausibilitätsprüfung entscheidend sein.

Unser Preferred Partner empfiehlt daher, beide Dokumente im Team zu nutzen und Mitarbeitende regelmäßig für verdächtige Nachrichten zu sensibilisieren. Bereits wenige feste Prüfschritte können helfen, Sicherheitsvorfälle im operativen Hotelalltag wirksam zu vermeiden.

Weiterführende Informationen stehen  für Sie im IHA-Extranet (bitte vorher einloggen) zum Download bereit:

  • 10 Tipps gegen Phishing

  • TOP Auffälligkeiten bei Phishing

Ihr Ansprechpartner:

Maximilian Mäder
Geschäftsführer

Tel: +49 (6202) 127100
E-Mail: info@performio.de
Web: www.performio.de

performio GmbH
An den Werften 11
68782 Brühl
 

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07.04.2026
Finanzierung

Im aktuellen IHA-Fördermittelupdate gibt unser Experte Pascal Schneider wieder einen Überblick zu attraktiven Programmen für die Hotellerie. Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gibt es bundesweit bis zu 50 % Zuschuss oder ein Darlehen mit Tilgungszuschuss von bis zu 45 % für die energieeffiziente Sanierung bestehender Gebäude. Für die Hotellerie in Bayern gibt es derzeit 45 % Zuschuss für vielfältige Investitionen mit 3 Sonderprogrammen. Und Betriebe in Hessen können bis zum 12. Mai 2026 einen Zuschuss von 30 % für Investitionen zur Reduzierung von CO2-Emissionen im Unternehmen erhalten.

07.04.2026
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Eine hohe Arbeitsbelastung, lange Arbeitszeiten und mangelnde Work-Life-Balance können die psychische Gesundheit gefährden. Laut EU-Arbeitskräfteerhebung war 2020 fast die Hälfte aller EU-Beschäftigten solchen Risiken ausgesetzt. Die belgische Europaabgeordnete Estelle Ceulemans (S&D) hat der EU-Kommission nun einen Bericht mit einem Bündel an Vorschlägen zur Verbesserung der Gesetzgebung zu psychosozialen Risiken, Stress und mentaler Gesundheit vorgelegt. Ceulemans fordert die Kommission auf, eine entsprechende EU-Richtlinie zu dem Thema zu erarbeiten.

07.04.2026
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Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe hat den Beitragsfuß für das Jahr 2025 beschlossen. Er beträgt 0,3334 (je 100 Euro Entgelt), der Vorschuss-Beitrag wurde auf 0,3210 festgesetzt. Damit steigt der Beitragsfuß nominal zwar leicht, durch den im vergangenen Jahr beschlossenen neuen Gefahrtarif mit größtenteils niedrigeren Gefahrklassen ergibt sich aber bei einer durchschnittlichen Gefahrklasse eine Senkung des Beitrages um ca. vier Prozent.