Luxembourg/Brussels, 24 April 2015. The members of HOTREC, the European umbrella association of hotels, restaurants and cafes, exchanged views at the occasion of HOTREC’s 70th General Assembly in Luxembourg and agreed on the following statement on the decisions taken by the French, Italian and Swedish competition authorities on 21 April 2015 regarding the acceptance of Booking.com’s commitments to settle those national competition cases on rate parity clauses:
HOTREC underlines that parity clauses are anticompetitive.
The European hotel industry refuses to be restricted by these commitments in its entrepreneurial freedom to market prices and conditions to offline communication tools (e.g. telephone, telefax).
HOTREC regards the decisions as a first but insufficient step.
HOTREC is not convinced of the supposed positive effects of the commitments.
HOTREC take note that, at the moment, there are now two equally validated approaches at European level to tackle the issue of parity clauses in hotel contracts: The negotiating one as in France, Italy and Sweden and the approach of a total ban of MFN clauses as in Germany.
HOTREC members will consider appealing these decisions of the competition authorities.
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What is HOTREC?
HOTREC represents the hotel, restaurant and café industry at European level. This industry includes around 1,8 million businesses, of which 99% are small and medium sized enterprises (91% of them micro enterprises, i.e. employing fewer than 10 people). These businesses make up some 59% of industry value added. The hospitality industry provides some 10.2 million jobs in the EU alone. Together with the other tourism industries, the sector is one of the largest industries in Europe. HOTREC brings together 42 national associations representing the sector in 28 different European countries.
Das Bezirksgericht Amsterdam hat im Kartellschadensersatzverfahren deutscher Hotels gegen Booking (Az.: C/13/697614 / HA ZA 21-186) heute ein weiteres Zwischenurteil gefällt. Mit ihm bringt es im Wesentlichen zum Ausdruck, dass es seine Entscheidung nicht alleine auf die einschlägigen Vorlagen von Bundeskartellamt und Bundesgerichtshof stützen, sondern die relevanten Sach- und Rechtsfragen selbst beurteilen und entscheiden möchte. „Nicht mehr und nicht weniger sagt das heutige Zwischenurteil aus, auch wenn sich Booking sofort eifrig bemühte, zu seinen Gunsten mehr in das Zwischenurteil hineinzuinterpretieren,“ erklärt Otto Lindner, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA).
Der Hotelverband Deutschland (IHA) begrüßt die Pläne zur Einführung des Digitalen Euro. Er bietet die Chance, die europäische Zahlungsverkehrsinfrastruktur zu stärken und die wirtschaftliche Souveränität der Europäischen Union auszubauen. Für eine erfolgreiche Markteinführung mahnt der Hotelverband praxistaugliche Rahmenbedingungen und Gebührenfreiheit bei Einführung des Digitalen Euro an. In einer Stellungnahme an die Bundesregierung hat der Hotelverband zentrale Branchenanforderungen an den Digitalen Euro adressiert: Entscheidend für die Akzeptanz des Digitalen Euros sei die Gebührenfreiheit für mit ihm getätigte Transaktionen im Niedrigbetragssegment sowie die Anwendung fester, absoluter Gebühren bei sonstigen Transaktionen.
Die zunehmende Kurzzeitvermietung über digitale Plattformen verändert nicht nur die Beherbergungslandschaft in deutschen Städten und Destinationen grundlegend. Für viele Kommunen stellt sich die Frage, wie sie Wohnraum wirksam schützen, Mietmärkte stabilisieren, Wettbewerbsverzerrungen reduzieren und gleichzeitig einen qualitativ hochwertigen Tourismus sichern können. Mit dem Kurzzeitvermietungs-Datenaustausch-Gesetz (kurz: KVDG), das ab Mai 2026 in Kraft treten soll, stehen Städten und Gemeinden nun erstmals belastbare und europaweit harmonisierte Instrumente zur Verfügung, um genau dies zu erreichen. Der Hotelverband Deutschland (IHA) begrüßt das KVDG ausdrücklich und legt zugleich mit seinen KVDG-Handlungsempfehlungen ein praxisnahes Angebot für Kommunen und Hoteliers vor.