Tourismus

29.04.2022
Hotelführer

Deutschlandtourismus wird finanziell gestärkt

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat auf seiner heutigen Sitzung zum Bundeshaushalt 2022 beschlossen, die Mittel für den Tourismus - konkret für die Deutsche Zentrale für Tourismus und die Förderung der Leistungssteigerung im Tourismusgewerbe - gegenüber dem Haushaltsansatz um fast sechs Millionen Euro zu erhöhen.

Damit stehen im laufenden Jahr fast drei Millionen Euro für die Förderung der Leistungssteigerung im Tourismusgewerbe zur Verfügung, was knapp einer Verdopplung der zur Verfügung stehenden Finanzmittel entspricht. Die Mittel stehen für die Überarbeitung der Nationalen Tourismusstrategie und für bundesweite Pilotprojekte im Rahmen des Lift-Wissen-Programmes zur Verfügung.

Um wieder mehr ausländische Gäste ins Urlaubsland Deutschland zu locken, hat die Ampel-Koalition auch die Zuwendungen an die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) gegenüber dem ursprünglichen Haushaltsentwurf doch noch um 4,5 Mio. Euro erhöht. Der Hotelverband hatte sich wie mit unserer M@ilnews 15/2022 berichtet gegen die vorgesehene komplette Streichung der einmaligen Corona-bedingten Erhöhung des DZT-Budgets um 10 Mio. Euro shcon in 2022 ausgesprochen.  Mit dem zusätzlichen Geld soll der Neustart des Deutschlandtourismus nach zwei mehr als kritischen Jahren wieder angekurbelt werden.

Die oppositionelle CDU/CSU-Bundestagsfraktion kritisierte diese Erhöhung als unzureichend und wollte die Finanzmittel des Bundes für die Deutsche Zentrale für Tourismus dauerhaft um 25,5 Millionen Euro auf 60 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt sehen und 5 Millionen Euro als Anschubfinanzierung für ein neu aufzulegendes Programm zur „Entwicklung des Tourismus im ländlichen Raum“ zur Verfügung zu stellen. 

Weitere
29.09.2022
Energie
© clipdealer

Zu der von DEHOGA und IHA geforderten Deckelung der Strom- und Energiepreise und der unverzüglichen Gewährung von Wirtschaftshilfen in der Energiekrise auch für Unternehmen des Gastgewerbes gibt es bis dato keine tragfähige politische Verständigung.
Umso wichtiger ist es, dass wir erneut deutlich und klar die Betroffenheit der Branche an die Politik mit Fakten Fakten Fakten herantragen können. Wir bitten Sie daher heute erneut um Ihre Unterstützung unserer aktuellen Verbandsumfrage. Aus gegebenem Anlass liegt der Schwerpunkt wieder auf den (Energie-) Kostensteigerungen und den daraus resultierenden Konsequenzen für Ihren Betrieb.

23.09.2022
Wettbewerbsrecht

Das Bundeswirtschaftsministerium hat gestern einen Gesetzesentwurf zur gezielten Verschärfung des Wettbewerbsrechts vorgelegt und wird in diesen in Kürze in die Ressortabstimmung geben. Mit der Novelle sollen die Eingriffsinstrumente des Kartellrechts gestärkt werden. Der Hotelverband begrüßt ausdrücklich die vorgesehene Gesetzesergänzung, dass das auf dem Gebiet der Portalmärkte besonders erfahrene Bundeskartellamt die EU-Kommission zukünftig bei der Anwendung des Digital Markets Act unterstützen darf. Auch die im Gesetzesentwurf vorgesehene gerichtliche Durchsetzung im Wege des ‚private enforcements‘ kann helfen, übergriffige Gatekeeper endlich in ihre Schranken zu verweisen.

23.09.2022
Kurzzeitvermietung

Die Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2021/514 des Rates vom 22. März 2021 zur Änderung der Richtlinie 2011/16/EU über die Zusammenarbeit der Verwaltungsbehörden im Bereich der Besteuerung und zur Modernisierung des Steuerverfahrensrechts (Plattformen-Steuertransparenzgesetz – PStTG) vorgelegt. Danach sind Betreiber digitaler Plattformen verpflichtet, den Finanzbehörden Informationen über Einkünfte zu melden, die von Anbietern auf diesen Plattformen erzielt wurden. Die EU-Mitgliedstaaten sind verpflichtet, die sog. DAC7-Richtlinie bis zum 31.12.2022 in nationales Recht umzusetzen.