Online-Direktvertrieb: Falsche Priorität für Hoteliers

18.03.2013

von Uwe Frers

Egal was ich lese, mit wem ich spreche, welchen Branchenkongress ich besuche, ein Thema erregt in letzter Zeit wie kein anderes die Gemüter von Hoteliers: Die Steigerung des Online-Direktvertriebs von Hotels. Die aktuellen Aufhänger dieser Diskussion sind der Aufbau alternativer Buchungsportale, der mögliche Fall der Ratenparität und der Google Hotelfinder.

So berichtet die AHGZ unter dem Titel „Hoteliers starten eigene Portale“ von Versuchen einzelner Hotel, alternative Buchungsportale aufzubauen. Die dort gezeigten Ergebnisse mit kreativen Namen wie „Mr. Hobs“ oder „Online im Hotel“ sind Paradebeispiel dafür, wie man sich auf Glatteis nicht bewegen sollte.

Die Hotelberaterin Gabriele Schulze fordert in ihrem Blogpost über die Ratenparität „Wer den günstigsten Vertrieb realisiert, bekommt die besten Preise“ sowie eine branchenweite Kampagne mit dem Inhalt „Das beste Angebot gibt es immer im Hotel oder bei der Hotelmarke direkt und dieses Leistungsversprechen ist unbedingt und immer einzuhalten“. Die Argumentation wird also einzig über die Provisionshöhe des Vermittlers und über den billigsten Preis im Hotel geführt. Eine differenzierte Deckungsbeitragsbetrachtung pro Vertriebskanal bleibt außen vor...

Online-Direktvertrieb: Falsche Priorität für Hoteliers

Quelle: Uwe Frers

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