IHA-Hauptgeschäftsführer Luthe: Airbnb versucht, sich klein und sozial zu reden

08.05 2016
Hotelführer
Quelle: Bloomberg
Quelle: Bloomberg

von Raphaela Kwidzinski, Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (Abo)

Der typische Airbnb-Gastgeber in Berlin vermietet seine Räumlichkeiten nur an 34 Tagen im Jahr an Touristen. Und er verdient damit im Schnitt 1800 Euro im Jahr zusätzlich. Geld, das er zum Begleichen von Rechnungen brauche. So teilte es das Sharing-Portal Airbnb vergangene Woche mit. Der Hotelverband Deutschland (IHA) sieht das kritisch. „Es ist ja verständlich, dass Airbnb erst weltweit möglichst marktmächtig erscheinen will und sich dann im Konfliktfall lokal klein und sozial zu reden versucht. Doch die Erfahrung sollte lehren, Vorsicht bei plötzlich sprudelnden Zahlen des Unternehmens walten zu lassen“, teilt IHA-Hauptgeschäftsführer Markus Luthe auf Anfrage der AHGZ mit.

IHA-Hauptgeschäftsführer Luthe: Airbnb versucht, sich klein und sozial zu reden

Quelle: AHGZ (Abo)

Weitere
16.12 2020
Corona-Lockdown: Wo bleibt die Langzeitstrategie?

Kommentar von Heike Schmoll, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Das Schließen ist leicht. Aber irgendwann müssen Geschäfte, Schulen und Kultureinrichtungen wieder geöffnet werden. Wie soll das gehen?

Corona-Lockdown: Wo bleibt die Langzeitstrategie? 

14.12 2020
Insolvenzantragspflicht auch im Januar ausgesetzt

Süddeutsche Zeitung / dpa

Die große Koalition hat sich darauf verständigt, die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen im Falle einer Überschuldung auch im Januar auszusetzen. Viele Unternehmen gerieten aufgrund der Corona-Beschränkungen unverschuldet in wirtschaftliche Schieflage und benötigten…

13.12 2020
Kommentar zum Shutdown - Haltet endlich Eure Zusagen ein!

 

von Kristina Hofmann, ZDF heute

Unbestritten: Es muss etwas passieren. Doch ein Shutdown reicht nicht. Bund und Länder müssen liefern. Und über die Versäumnisse reden, wenn der Mist vorbei ist. Ein Kommentar...

Kommentar zum Shutdown - Haltet endlich eure Zusagen ein!