Human Resources

18.08.2022
Hotelführer

Neuregelungen für Minijobs und Midijobs ab 1. Oktober 2022

© ClipDealer

Mit der Mindestlohnerhöhung zum 1. Oktober 2022 treten auch Änderungen bei den Minijobs und Midijobs in Kraft. Der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Rentenversicherung Bund sowie die Bundesagentur für Arbeit haben nunmehr ihre entsprechenden Gemeinsamen Rundschreiben aktualisiert und an die neue Rechtslage angepasst. Sie finden hier jeweils verlinkt die neuen Geringfügigkeits-Richtlinien (für Minijobs) und das Rundschreiben zum Übergangsbereich (für Midijobs), beide vom 16. August 2022

In den neuen Geringfügigkeits-Richtlinien werden neben der Anhebung der Geringfügigkeitsgrenze von 450,00 auf 520,00 Euro insbesondere die geänderten Voraussetzungen für ein nur gelegentliches und unvorhersehbares Überschreiten der Geringfügigkeitsgrenze dargestellt sowie die bis zum 31. Dezember 2023 geltenden Bestandsschutzregelungen für Beschäftigungen mit einem regelmäßigen Arbeitsentgelt von 450,01 bis 520,00 Euro erläutert.

Im Übergangsbereich werden zum 1. Oktober 2022 die Entgeltgrenzen angehoben. Ein Midijob liegt dann vor, wenn das daraus erzielte Arbeitsentgelt regelmäßig 520,01 bis 1.600,00 Euro im Monat beträgt. Innerhalb des Übergangsbereichs zahlen die Arbeitnehmer einen verringerten Beitragsanteil am Gesamtsozialversicherungsbeitrag. Die Neuregelungen führen für die Beschäftigten mit einem Arbeitsentgelt im unteren Übergangsbereich zu einer stärkeren beitragsrechtlichen Entlastung. Der Arbeitgeberbeitrag in diesem Bereich steigt jedoch, weil die Arbeitgeber die Entlastung der Arbeitnehmer ausgleichen. Ferner werden die Sozialversicherungsbeiträge im Übergangsbereich künftig nach einem geänderten Verfahren berechnet.

Quelle: DEHOGA Bundesverband

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