Energie

18.08.2022
Hotelführer

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat die Förderung von Gasheizungen gestrichen und reduziert Fördersätze bei Wärmeerzeugungsanlagen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat die Einzelmaßnahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) angepasst, um im Bereich der Sanierung einen noch stärkeren Klimaschutzeffekt zu erreichen und die Abhängigkeit von russischem Gas und Öl zu verringern.

Seit dem 15. August 2022 sind mit fossilem Gas betriebene Wärmeerzeuger in der Sanierung nicht mehr förderfähig. Auch Kombigeräte aus Gas-Brennwertheizung und Wärmepumpe werden nicht mehr gefördert (z. B. Gas-Brennwertkessel, gasbetriebene KWK-Anlagen, Gas-Wärmepumpen, Gas-Hybridheizungen). Für den Austausch einer gasbetriebenen Anlage wurde ein Heizungs-Tausch-Bonus (10 %), zusätzlich zum regulären Fördersatz, eingeführt.

Darüber hinaus werden die Fördersätze im Bereich Wärmeerzeugung insgesamt reduziert, um allen Antragstellergruppen weiterhin den Zugang zur Förderung zu ermöglichen. Insbesondere Biomasseanlagen, Solarthermie und Wärmepumpen werden zukünftig weniger stark gefördert. Die Höchstgrenze förderfähiger Kosten bei Nichtwohngebäuden wird von 10 Mio. Euro auf maximal 5 Mio. Euro reduziert.

Die Änderungen der neuen Richtlinie sind zum 15. August 2022 in Kraft getreten.

Weitere Informationen sowie die neuen Fördersätze finden Sie hier.

Die Antragerstellung erfolgt beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter:  https://fms.bafa.de/BafaFrame/begem2

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