Corona-Pandemie

10.06.2022

Bundesrat stimmt weiteren Corona-Steuerhilfen zu

Der Bundesrat hat auf seiner heutigen Sitzung zahlreichen steuerrechtlichen Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise zugestimmt, die der Bundestag am 19. Mai beschlossen hatte. Das Vierte Corona-Steuerhilfegesetz wird nun über die Bundesregierung dem Bundespräsidenten zur Unterschrift zugeleitet und anschließend im Bundesgesetzblatt verkündet. In Kraft treten können dann u.a. erweitere Abschreibungsmöglichkeiten für Firmen und die verlängerte Homeoffice-Pauschale für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Corona-bedingte Sonderleistungen der Arbeitgeber sind künftig bis zu 4.500 Euro steuerfrei. Dabei kommt es nicht mehr darauf an, dass die Zahlung des Bonus aufgrund bundes- oder landesrechtlicher Regelungen erfolgt: Auch freiwillige Leistungen des Arbeitgebers sind nun bis zur Höchstgrenze steuerfrei. Diese Änderung hatte der Bundesrat in seiner Stellungnahme zum zugrundeliegenden Regierungsentwurf gefordert.

Die Steuerbefreiung von Arbeitgeberzuschüssen zum Kurzarbeitergeld und zum Saison-Kurzarbeitergeld wird bis Ende Juni 2022 verlängert, die Homeoffice-Pauschale bis Ende des Jahres.

Weitere
12.04.2024
Corona
BGH Karlsruhe am 18.05.2021

Der III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat Entschädigungsansprüche zweier Hotelbetreiber, deren Hotels während der COVID-19-Pandemie durch die in Allgemeinverfügungen und Corona-Verordnungen von der Freien Hansestadt Bremen angeordneten Beschränkungen und Verbote Einbußen erlitten haben, zurückgewiesen.

12.04.2024
Award

Der vom Deutschen Tourismusverband (DTV) ausgelobte Deutsche Tourismuspreis geht als deutschlandweit größter Wettbewerb der Branche in die 20. Runde! Gesucht werden ab sofort Wettbewerbsbeiträge aus dem Tourismus, die nach Markteinführung in den vergangenen zwei Jahren die deutsche Tourismusbranche vorangetrieben, inspiriert und zukunftsfest gemacht haben.

09.04.2024
Cybersecurity

Aktuell erreicht uns die Meldung einer Betrugsmasche über den Messaging-Dienst von Expedia. Diese Betrugsversuche waren bisher fast ausschließlich über die Kommunikationsdienste von Booking.com beobachtet worden. Nun scheint auch Expedia betroffen zu sein.