Corona-Krise

01.02.2022
Hotelführer

Erhöhtes Kurzarbeitergeld wird bis 30. Juni 2022 fortgeführt und die maximale Bezugsdauer um 4 Monate heraufgesetzt

Hubertus Heil
© BMAS / Dominik Butzmann

Mit großer Erleichterung haben wir die Ankündigung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil den Medien entnommen, dass das erhöhte Kurzarbeitergeld (Kug) bis zum 30. Juni 2022 fortgeführt und die maximale Bezugsdauer von 24 Monate auf 28 Monate heraufgesetzt wird. Auch die Bezuschussung der Ausbildungsvergütungen sowie der Gehälter der Ausbilder bei deren Ausnahme von der Kurzarbeit im Rahmen des Bundesprogrammes „Ausbildungsplätze sichern“ sollen rückwirkend ab dem 1. Januar 2022 wieder ermöglicht werden.

Damit werden nach jetzigem Kenntnisstand drei von vier unserer Forderungen zum KuG erfüllt!

Aber wir betrachten weiterhin mit größter Sorge und Unverständnis das geplante Auslaufen aller Erstattungen von Sozialversicherungsbeiträgen zum 31. März 2022. Hier muss noch nachgebessert werden. Wir fordern weiter die 100%-Erstattung rückwirkend zum 1. Januar 2022!

Am 9. Februar soll der Gesetzentwurf ins Kabinett eingebracht werden, von einer Verabschiedung ist in der Sitzungswoche des Deutschen Bundestages vom 14. bis 18. Februar auszugehen.

Quelle: DEHOGA Bundesverband

Weitere
30.09.2022
Human Resources

Wie bereits mehrfach berichtet steigt ab dem 1. Oktober 2022 der gesetzliche Mindestlohn auf 12 € brutto pro Stunde. Die Verdienstgrenze bei den Minijobs steigt – endlich – auch und zwar proportional zur Mindestlohnerhöhung auf 520 € pro Monat und zukünftig dynamisch entsprechend der Mindestlohnentwicklung. Ebenfalls steigen tut die Verdienstgrenze bei den Midijobs, und zwar deutlich auf 1.600 €, außerdem ändert sich hier die Verteilung der Sozialversicherungsbeiträge zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

30.09.2022
Corona

Am Mittwoch ist die neue SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (C-ArbSchV) im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Sie gilt damit wie bereits mitgeteilt ab dem 1. Oktober 2022 und bis April 2023.

30.09.2022
Energie

In den letzten Tagen erreichten uns zunehmend Meldungen von Mitgliedern, deren Energielieferanten eine Preiserhöhung während der Vertragslaufzeit angekündigt haben. Dazu ist festzustellen, dass Energielieferanten während einer vereinbarten Vertragslaufzeit die Preise nicht aufgrund erhöhter Beschaffungspreise erhöhen können bzw. dürfen. Anders verhält es sich mit Preisanhebungen aufgrund von Steuererhöhungen, Abgaben und Umlagen, auf die die Energieversorger keinen Einfluss haben.