Corona-Krise

10.12 2020
Hotelführer

Bürgschaftsbanken verlängern die Ausweitung der Corona-Hilfen bis 30. Juni 2021

Die privaten Bürgschaftsbanken tragen in der Corona-Pandemie zur Verbesserung der Kreditversorgung kleiner und mittlerer Unternehmen bei. Zu diesem Zweck waren die Fördermöglichkeiten der privaten Bürgschaftsbanken auch im Rahmen des Corona-Hilfspakets der Bundesregierung ausgeweitet worden.

Nach Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums wird die ursprünglich bis zum 31. Dezember 2020 befristete Ausweitung nun bis zum 30. Juni 2021 verlängert.

Sie ermöglicht unter anderem die Anhebung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro), eine höhere Risikoübernahme des Bundes durch Erhöhung der Rückbürgschaft sowie verschiedene Maßnahmen zur Beschleunigung der Entscheidungen.

Die erweiterten Angebote wurden bis Ende November bundesweit von über 4.600 Unternehmen genutzt – über ein Drittel mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Es wurden Kredite von über 1,3 Milliarden Euro durch die Bürgschaftsbanken abgesichert.

Das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken stößt auf große Resonanz und wird bereits für viele Anfragen genutzt. Eine Kontaktaufnahme kann auch durch die Hausbank, eine Kammer oder Berater erfolgen. Eine Übersicht der jeweils zuständigen Bürgschaftsbank steht auf der Seite des Verbandes Deutscher Bürgschaftsbanken zur Verfügung.
 

 

Weitere
22.09 2021
Distribution

Unternehmen, Verbände und andere interessierte Kreise hatten bis zum 17.09.2021 die Möglichkeit, Stellung zu den Entwürfen der Europäischen Kommission zur Reform der Vertikal-Gruppenfreistellungsverordnung („Vertikal-GVO-Entwurf“) sowie der dazugehörigen Leitlinien für vertikale Beschränkungen („Vertikal-Leitlinien-Entwurf“) zu nehmen. Selbstverständlich haben wir als Hotelverband Deutschland sowie auch über unseren Europäischen Dachverband HOTREC eine Stellungnahme zum Vertikal-GVO Entwurf abgegeben, in der detailliert dargelegt wird, warum eine Gruppenfreistellung der engen MFN-Klauseln aus Rechtsgründen unzulässig wäre. Enge MFN-Klauseln sind vielmehr demselben regulatorischen Schicksal zu unterwerfen wie weite MFN-Klauseln, d.h. aus dem sachlichen Anwendungsbereich der Vertikal-GVO auszuklammern und für unzulässig zu erklären.

Die gesamte Stellungnahme finden des Hotelverbandes finden Sie hier.

22.09 2021
Benchmarking

Mit dem von OlaKala (MKG Group) für den Hotelverband aufbereiteten IHA-Performance-Barometer Deutschland erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten hotelspezifischen Kennziffern in Deutschland. In dieser M@ilnews finden Sie die hotelspezifischen Kennziffern der 36. Kalenderwoche 2021.

15.09 2021
Corona-Krise

Ein Ar­beit­ge­ber darf die Be­schäf­ti­gung sei­nes Ar­beit­neh­mers im Be­trieb ver­wei­gern, wenn es dem Arbeitnehmer - be­legt durch ein ärzt­li­ches At­test - nicht mög­lich ist, eine Mund-Nasen-Be­de­ckung zu tra­gen. Der Ar­beit­neh­mer ist in die­sem Fall ar­beits­un­fä­hig. Dies hatte das Ar­beits­ge­richt Sieg­burg im Falle eines Verwaltungsmitarbeiters im Rathaus am 18.08.2021 ent­schie­den und hat damit in der Haupt­sa­che einen Eil­be­schluss be­stä­tigt.