Blog-Proposal von Gerhard Werner Schlicke vom 17.03.2011:
Kollegen in Japan
Der Kollege im gleichen Ort, im gleichen Bundesland, in Deutschland oder Europa – vielleicht auch in den USA oder in den touristischen Hauptzielen sind uns bekannt oder gar vertraut. Der Eine oder Andere hat gar persönliche Kontakte zu weit entfernt liegenden Häusern, aber die allerwenigsten nach Japan.
Wir erleben ein apokalyptisches Szenario in Japan, erst das Erdbeben in einer nie da gewesenen Stärke, dann der alles vernichtende Tsunami, gefolgt von einem Vulkanausbruch und nun das absolute Worstcase, der Super GAU der Atomreaktoren von Fukushima.
Zunächst schien es noch Hoffnung zu geben, eine Neuauflage von Tschernobyl abzuwenden, aber diese Hoffnung wird von Stunde zu Stunde geringer und unwahrscheinlicher. Sehr viele Menschen haben alles verloren, Familienmitglieder, ihr Hab und Gut, Ihre Existenz und auch ihre Zuversicht darunter auch Kollegen.
Ich möchte hier nicht die mittel- und langfristigen Folgen für uns bewerten sondern vor allem allen Betroffenen in Japan mein Mitgefühl ausdrücken. Angesichts dieser Katastrophen-Dimensionen werden unsere eigenen Probleme kleiner und treten zurück. Vielleicht kann ja der Deutsche Hotelverband (IHA), der DEHOGA und die HOTREC eine geeignete Hilfe von Kollegen zu Kollegen, von Verband zu Verband organisieren und damit einen kleinen Beitrag zur Hilfe leisten.
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Blog-Proposal von Gerhard Werner Schlicke vom 20.07.2010:
Aus rheinischem Frohsinn soll bald deutscher Trübsinn werden
Das jedenfalls könnte man meinen, wenn man Norbert Walter-Borjans, den neuen SPD-Finanzminister in NRW hört, der sich für eine landesweite Bettensteuer ausgesprochen hat.
Was in Köln geht, wo die Kollegen bereits 5% auf den Übernachtungspreis zahlen, soll also nun auch in ganz NRW funktionieren und wenn diese Hürde genommen ist, ganz sicher auch in der Fläche Deutschlands.
Haushaltskonsolidierungen der Gemeinden und Städte auf Kosten der mühsam errungenen Nivellierung des europäischen Hotel-Wettbewerbs und des Tourismus. Ein höchst fragwürdiges weil kurzsichtiges und populistisches Ansinnen. Nach der Mehrwertsteuersenkung haben die Hoteliers seit langem wieder Mut und Zuversicht für die Zukunft schöpften können.
Ich halte es für unerträglich, dass das politische und mediale Sommerloch mit solchen „Testballons“ gestopft wird. Statt Kostenreduktion wird die Steuerstellschraube bedient, für solche flachen Einfälle muss man nun kein Politiker im Range eines Ministers sein.
Wenn man dann noch einen Blick in die trübe Zukunft der Tigerentenkoalition in Berlin wirft muss man befürchten, dass die Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen ebenso auf den „Prüfstand“ gestellt wird, wie heute die Laufzeiten für Kernkraftwerke. So jedenfalls macht man keine Politik, die das Attribut Nachhaltigkeit verdient. So düngt man die Pflanze Wachstum mit Unkraut-Ex.
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Blog-Proposal von G. W. Schlicke vom 23.04.2010:
Eyjafjalla und die Hotellerie im Land
Nicht genug damit dass es massenweise Stornierungen in der Hotellerie gab und mehrheitlich die Mittler – Onlineportale wie Reiseveranstalter – kostenfreie Stornierungen „angeregt“ haben, so weiß die Regierung heute zu berichten, dass (Zitat BM Brüderle) „Der Vulkanausbruch und das in der Folge verhängte Flugverbot habe die Wirtschaft nur kurzzeitig gebremst…Die volkswirtschaftlichen Schäden dürften sich in Grenzen halten“, was die Kollegen ganz anders sehen dürften.
Es ist zwar immer die Bezugsgröße das Entscheidende, aber ich vermute, dass die Buchungsrückgänge & Stornierungen in der Hotellerie die Ausmaße von 9/11 locker übertreffen.
Wenn bei BMW ein Band stillsteht, dann ist das eine Meldung wert, wenn in der deutschen Hotellerie stellenweise bis zu 30% Buchungsrückgänge zu verzeichnen sind, dann wird das offenbar als Business as ususal eingestuft und kommentarlos übergangen.
Nun gut, daraus lässt sich eben keine parteiische Negativmeldung machen wie bei der Mehrwertsteuersenkung, aber die Auswirkungen des Flugverbotes auf den Reiseverkehr, insbesondere den Binnen- und Incoming-Tourismus und somit auf die Hotellerie erscheinen im Lichte der ohnehin angeschlagenen Wirtschaft durch die Finanzkrise doch substantiell. Mir ist kein Antrag einer Hotelkette oder des Verbandes auf Subventionen wegen dem Ausfall bekannt, obwohl in der Summe sicher dazu Grund bestünde.
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Blog-Proposal von Markus Luthe vom 04.11.2008:
Blog-Proposals
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Ihr
Markus Luthe
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