Green Meetings
 

Nachhaltigkeit


© Steigenberger Hotel Berlin © Steigenberger Hotel Berlin In den letzten Jahren hat sich eine Vielzahl an Umweltzertifizierungen am Markt gebildet. Es ist nahezu ein regelrechten Wildwuchs an regionalen, nationalen und internationalen Umweltlabels.

Licht in diesen Label-Dschungel zu bringen gestaltet sich als äußerst schwierig. Derzeit ist es nahezu unmöglich, eine abschließende Präferenz für ein umweltrelevantes Zeichen zu geben.

Eine komplette Kurzübersicht aller nach Meinung des Hotelverbandes Deutschland (IHA) relevanten Öko-Label findet sich hier.

Letztendlich muss jedes Hotel selbst entscheiden, ob und wenn ja welches Öko-Label das passende ist.



ISO 14001

Die internationale Norm ISO 14001 ist ein weltweit anerkanntes Umweltmanagementsystem. Im Gegensatz zu EMAS basiert ISO 14001 nicht auf einer EG-Verordnung, sondern ist...



weiter

Eco Management and Audit Scheme (EMAS)

Die Abkürzung EMAS steht für Eco-Management and Audit Scheme und ist im  deutschsprachigen Raum auch bekannt als Öko-Audit oder Umwelt-Audit. Hinter dem Europäischen ...



weiter

Europäische Öko-Blume (Eco Flower)

Das europäische Öko-Label Eco Flower wurde 1992 eingeführt und zeichnet auf Antrag umweltfreundliche Produkte aus. Das EU-Umweltzeichen wurde geschaffen, um Betriebe mit hohem ...



weiter

Green Globe

Das Green Globe-Zertifikat ist eine 1993 gegründete, international tätige Zertifizierungseinrichtung für Nachhaltigkeit in Unternehmen. Es wurde speziell für die Reise- und ...



weiter

Green Key

Das tourismusspezifische Gütesiegel Green Key wurde 1994 von der Non-Profit-Organisation Foundation for Environmental Education (FEE) in Dänemark und Frankreich gegründet. Der „Grüne Schlüssel“ wird für Hotels, Restaurants, Campingplätze und Attraktionen vergeben.



weiter

Earth Check

EarthCheck wurde auf Initiative der australischen Regierung im Jahre 1997 als „Scientific and strategic research organisation“ speziell für den Tourismus gegründet und wird von EC3 Global getragen. Es geht über eine normale Zertifizierung hinaus, in Richtung eines Umweltmanagementsystems für die Reise- und Tourismusindustrie.



weiter

DEHOGA Umweltcheck

Im Jahr 2011 hat der DEHOGA Bundesverband den „DEHOGA Umweltcheck“ gestartet – ein praktikables und finanzierbares Instrument im Gastgewerbe, mit dem das betriebliche ...



weiter

Prüfsiegel Gesicherte Nachhaltigkeit

Das Deutsche Institut für Nachhaltigkeit und Ökonomie hat einen wissenschaftlichen Hintergrund und betriebswirtschaftliche Abläufe unter Berücksichtigung umweltökologischer ...



weiter

Viabono

Ein nationales touristisches Umweltzertifikat ist Viabono (zu Deutsch: „der Weg zum Guten“). Es wurde im Jahr 2001 auf Initiative des Bundesumweltministeriums...



weiter

Green Certified Hotel

Der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) hat im Jahr 2011 eine weitere Zertifizierung zu den bereits etablierten Siegeln „Certified Conference Hotel“ und „Certified Business ...



weiter

GreenSign

GreenSign ist das Programm und das Siegel für Nachhaltigkeit für die Hotellerie. Es ist ein transparentes und einfach strukturiertes System zur Evaluierung, Dokumentation und ...



weiter

Carbon Footprint


Der Begriff CO2-Fußbabdruck hat in den letzten Jahren an Bekanntheit gewonnen. Heute ist jedoch eher der englische Begriff Carbon footprint gebräuchlich und wird auch von den deutschen Behörden und Institutionen verwendet. Der Carbon footprint ist ein Maß für den Gesamtbetrag von Kohlendioxid-Emissionen, der direkt oder auch indirekt, durch eine Aktivität verursacht wird, der über die gesamte Wertschöpfungskette eines Produkts oder einer Dienstleistung entsteht.

Der Carbon Footprint kann für Produkte, Personen, Organisationen, Länder, Veranstaltungen und Events (z.B. Hotelübernachtung) erstellt werden. Die Kompensation von nicht vermeidbaren Emissionen wird als ein Instrument zum Klimaschutz angesehen. Der Grundgedanke hierbei ist, dass der Treibhausgasausstoß an einem Ort durch Einsparungen an anderer Stelle wieder ausgeglichen werden sollen. Die kompensierende Maßnahme gleicht den zu kompensierenden Vorgang in seiner Klimawirkung aus. Zu diesem Zweck dienen Klimaschutzprojekte, beispielsweise Windkraftanlagen, die den Ausstoß von klimarelevanten Gasen verhindern oder diese einsparen.

Mithilfe von zahlreichen CO2-Rechnern kann man seinen eigenen CO2-Fußabdruck berechnen. Die Mehrheit der CO2-Rechner bietet Kompensationsmöglichkeiten der eigenen CO2-Emissionen durch eine Spende direkt an. Damit wird der eigene CO2-Fußabdruck zwar nicht verringert, es werden jedoch an einem anderen Ort der Welt Treibhausgase reduziert. Dies geschieht in der Regel durch Klimaschutzprojekte wie z.B. der Bau eines Windparks, die Errichtung von Wasser- oder Erdwärmekraftwerken und andere Treibhausgas einsparende Maßnahmen. Die Kompensation geschieht hierbei auf freiwilliger Basis. In der Regel kostet eine solche CO2-Ausgleichszahlung je nach Anbieter und gewähltem Standard zwischen zehn und 30 Euro pro Tonne CO2.

Eine Übersicht über die derzeit vom Hotelverband Deutschland (IHA) als seriös eingestuften Anbieter finden Sie hier.