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aktuellste Meldungen


27.04.2017 

Hotelstars Union begrüßt Slowenien als neuestes Mitglied

Die Erfolgsgeschichte der harmonisierten Hotelklassifizierung geht weiter: Mit Slowenien heißt die Hotelstars Union mittlerweile schon das 17. Mitglied der Sternefamilie willkommen. Beim jüngsten Treffen anlässlich der HOTREC Generalversammlung in Tallinn konnte sich die Hotelstars Union über Zuwachs freuen. Mit Slowenien verschreibt sich ein weiteres Land noch in diesem Jahr der Umsetzung der harmonisierten Hotelklassifizierungsrichtlinien, die als verpflichtendes System für slowenische Hotels eingeführt werden. ...


12.04.2017 

Marktdominanz der Online-Buchungsportale nimmt im Hotelvertrieb weiter zu

Jede vierte Hotelübernachtung in Deutschland (25,2 Prozent) wurde im Jahr 2016 über Online-Buchungsportale (OTA) generiert. Drei Portale dominieren dabei den heimischen OTA-Markt mit einem gemeinsamen Marktanteil* von über 95 Prozent. Eindeutiger Marktführer ist die Priceline Group (Booking.com), die ihren Marktanteil* von 47,2 Prozent im Vorjahr auf 54,7 Prozent im Jahr 2016 gegenüber der HRS Group (30,4 Prozent) und Expedia (10,8 Prozent) noch weiter ausbauen konnte. Zu diesen Ergebnissen kommt eine vom Hotelverband Deutschland (IHA) beauftragte Studie des Instituts für Tourismus der Fachhochschule Westschweiz Wallis, an der sich über 1.400 Hotels in Deutschland beteiligt haben. ...


10.04.2017 

EU-Kommission geht gegen irreführende Buchungsportale vor

Die Verbraucherschutzbehörden führten im Oktober 2016 eine europaweite Untersuchung von 352 Preisvergleichs- und Reisebuchungsportalen durch, darunter befanden sich auch 83 Hotelbuchungsportale. Wie die Europäische Kommission nun mitteilte, waren auf zwei Drittel (235) der überprüften Portale die Preisangaben nicht zuverlässig. Beispielsweise wurden in einer fortgeschrittenen Phase des Buchungsvorgangs ohne klare Hinweise für den Verbraucher zusätzliche Preiselemente hinzugefügt oder Sonderangebote waren gar nicht erhältlich. „Wir sind der Kommission für die entschlossene Untersuchung der von uns monierten Wettbewerbsverstöße dankbar und setzen darauf, dass diese jetzt zeitnah abgestellt und geahndet werden“, begrüßte Otto Lindner, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA), die Brüsseler Initiative. ...


05.04.2017 

Wachstumsmarkt Hotellerie: Hotelverband legt Branchenreport 2017 vor

Detaillierte Einblicke in die konjunkturelle Entwicklung der Hotellerie, aktuelle Kennziffern und Analysen bietet der neue Branchenreport „Hotelmarkt Deutschland 2017“, den der Hotelverband Deutschland (IHA) am 5. April 2017 in Berlin vorstellte. Der IHA-Branchenreport zieht Bilanz des abgelaufenen Jahres und liefert zugleich eine verlässliche Prognose für das Jahr 2017. Die umfassende Studie erklärt auf mehr als 400 Seiten mit zahlreichen Grafiken, Tabellen und Übersichten die Prozesse, Entwicklungen und Strukturen auf dem deutschen Hotelmarkt und ist damit der zeitnahe und profunde Indikator des Branchengeschehens. ...


05.04.2017 

Hotelmarkt Deutschland 2017: Hotellerie weiter auf Wachstumspfad

Nach einem erfolgreichen Jahr 2016 blickt die Hotellerie in Deutschland mit Zuversicht auch auf das laufende Jahr. Mit 279,6 Millionen Übernachtungen in den Hotels, Gasthöfen und Pensionen meldet die Branche für 2016 einen neuen Bestwert und ein Plus von 2,8 Prozent. Der Nettoumsatz stieg real um 2,4 Prozent auf 25,9 Milliarden Euro. „Damit verzeichnen wir das siebte Rekordjahr in Folge. Die Hotellerie profitiert von der robusten Konjunktur und Konsumfreude im Land sowie vom anhaltenden Boom des Deutschlandtourismus“, erklärte Otto Lindner, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA), am Mittwoch in Berlin. ...



13. November 2015


Hotelverbände fordern von Regierungen und EU-Institutionen gleiche Wettbewerbsbedingungen und Verbraucherschutz in der so genannten „Sharing” Economy


Pressemitteilung des Hotelverbandes Deutschland (IHA)


Paris, 13. November 2015. Nationale Hotelverbände aus sechs bedeutenden europäischen Tourismusmärkten rufen anlässlich der derzeit in Paris stattfindenden “Airbnb Open” Regierungen und EU-Institutionen auf, sich der Auswirkungen der unkontrollierten Industrialisierung der Kurzzeit-Vermietung anzunehmen. Die Branchenverbände fordern gleiche Wettbewerbsbedingungen und präsentieren gemeinsame Vorschläge.

Die Sprecher der Hotelverbände am 13. November 2015 von links nach rechts:
Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer Hotelverband Deutschland (IHA),
Mitglied des Exekutivkomitees von HOTREC Hospitality Europe; Laurent Duc, Präsident Hotellerie UMIH; Jacques Barré, Präsident GNC; Alessandro Nucara, Generaldirektor Federalberghi; Didac Garcia Carreté, Director Confederación Española de Hoteles y Alojamientos Turísticos (CEHAT) Die Sprecher der Hotelverbände am 13. November 2015 von links nach rechts: Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer Hotelverband Deutschland (IHA), Mitglied des Exekutivkomitees von HOTREC Hospitality Europe; Laurent Duc, Präsident Hotellerie UMIH; Jacques Barré, Präsident GNC; Alessandro Nucara, Generaldirektor Federalberghi; Didac Garcia Carreté, Director Confederación Española de Hoteles y Alojamientos Turísticos (CEHAT)

Die Sprecher der Hotelverbände am 13. November 2015 sind:

  1. Für Frankreich: Jacques Barré (Präsident GNC), Laurent Duc (Präsident Hotellerie UMIH) und
    Jean-Marc Banquet d’Orx (Schatzmeister UMIH)
  2. Für Deutschland: Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer Hotelverband Deutschland (IHA),
    Mitglied des Exekutivkomitees von HOTREC Hospitality Europe
  3. Für Italien: Alessandro Nucara, Generaldirektor Federalberghi
  4. Für die Niederlande: Hans Van der Kooij, Bereichsmanager Horeca Nederland
  5. Für Spanien: Didac Garcia Carreté, Director Confederación Española de Hoteles y Alojamientos Turísticos (CEHAT)
  6. Für Großbritannien: Jane Seymour, Legal Adviser, British Hospitality Association (BHA)


    Die schleichende Industrialisierung von Kurzzeit-Vermietungen ist mittlerweile eine bekannte Tatsache in mehreren europäischen Städten und wird belegt:
  1. Durch die starke Zunahme von Airbnb-Angebote in jeder Hauptstadt:
  • In Paris sind fast 35.000 Angebote auf der Airbnb Website verfügbar, 20% davon werden von „Multi-Ownern“, die mehr als ein Zimmer oder eine Wohnung vermieten, angeboten. 35% der Angebote können an über 120 Tagen des Jahres gemietet werden und generieren 74% der Umsätze.
  • In Berlin wuchs das Angebot von Airbnb von 11.701 Angeboten im Februar 2014 auf 13.802 Angebote im Juli 2014 und erreichte im Oktober 2015 einen Wert von 15.373 Angeboten.
  • In Rom bot Airbnb im Oktober 2015 auf seiner Website 18.456 Unterkünfte an. Im Jahr 2009 waren es lediglich 45.
  • In Amsterdam stieg die Zahl der Airbnb-Angebote von 2.400 im Jahr 2012 auf 11.500 in 2015 und steht mittlerweile für 830.000 Übernachtungen.
  • In Barcelona hat Airbnb 2015 insgesamt 14.539 Angebote. Wenn man bedenkt, dass die Grundfläche von Barcelona 101,9 Quadratkilometer beträgt, entspricht diese 142 Airbnb-Listungen pro Quadratkilometer.
     
  1. Durch das enorme Angebot von Mehrfachvermietern:
  • In Paris: Fabien (142 Angebote), Anne-Sophie (21 Angebote) und Patrice, nur 1 Angebot, aber ein Umsatz von 30.095 Euro im August 2015.
  • In Berlin: Frank & Florian (40 Angebote), Ben (37 Angebote), Ava (32 Angebote), LC Team (30 Angebote).
  • In Rom: Boris (83 Angebote), Bettina (80 Angebote), Emiliano and Maria (75 Angebote), Matteo (60 Angebote), Federica (42 Angebote).
  • In Amsterdam: Douwe & Niki (107 Angebote), Michiel (87 Angebote), Jorrit & Dirk (81 Angebote), Myra (47 Angebote), Jolanda (44 Angebote).
  • In Barcelona: Oscar & Diego (73 Angebote), Lina & Luka (51 Angebote), Barcino (45 Angebote), Oxis (45 Angebote), Itziar (42 Angebote).


Alle diese Anbieter wurden eingeladen, heute mit uns zu diskutieren, um zu erklären, warum sie keine Hoteliers sind. Als Konsequenz aus der mangelnden Transparenz, werden weder den Behörden und Regierungen noch den Verbrauchern die wahren Identitäten hinter den Hosts-Profilen angegeben. Aber wer steht hinter diesen freundlichen Profilen und weiß der Verbraucher, dass das Versprechen einer authentischen Erfahrung oft gefälscht ist?

Die schleichende Industrialisierung der Kurzzeit-Vermietung birgt nicht nur klare Risiken für die Verbraucher, sondern befördert auch einen unlauteren Wettbewerb zum Nachteil der professionellen Gastgeber und wird negative Auswirkungen auf die Beschäftigungssituation im Gastgewerbe haben.

Das aktuelle Ungleichgewicht könnte auch auf europäischer Ebene thematisiert werden, z.B. etwa durch eine bessere Anpassung der Steuerregulierungen.

Es ist an der Zeit, dass diese Plattformen Verantwortung übernehmen und sich als Unternehmer über die Folgen und Risiken ihres Geschäftes bewusst sind und in einem klaren und fairen Rechtsrahmen agieren.

Als Reaktion auf die aktuelle Situation rufen die wichtigsten europäischen Fachorganisationen im Gastgewerbe ihre jeweiligen Regierungen und die EU-Institutionen dazu auf, einen klaren und fairen Wettbewerbsrahmen gegenüber dem Hotelsektor zu schaffen.

Der 10-Punkte-Plan von HOTREC für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Entwicklung in der sogenannten „Sharing“ Economy bildet die Grundlage der heutigen Debatte und für weitere Diskussionen mit den nationalen und europäischen Behörden, um ein einheitliches Wettbewerbsumfeld herzustellen und den Verbraucherschutz zu stärken:

  1. Integration privater Kurzzeit-Vermietungen in die bestehende Gesetzgebung
  2. Registrierungs- und Genehmigungsprozesses für Vermieter
  3. Aufnahme privater Kurzzeit-Vermietungen in die Beherbergungsstatistik
  4. Maßnahmen zur  Kontrolle von Sicherheit und Gefahrenabwehr
  5. Einhaltung aller steuerlichen Verpflichtungen
  6. Verifizierung der Gästedaten nach den Schengen-Anforderungen
  7. Sicherstellung von Arbeitnehmerrechten
  8. Wahrung der Lebensqualität in den Stadtteilen
  9. Klare Trennung zwischen Wohn- und Gewerbeimmobilien
  10. Kontrolle der Ausbreitung privater Kurzzeit-Vermietungen


Kennziffern des Tourismus in Europa:

  • 563 Millionen Besucher (mehr als die Hälfte aller Touristen weltweit)
  • 460 Milliarden € Umsatz
  • 5% des Bruttosozialproduktes
  • 1,8 Million gastgewerbliche Unternehmen
  • 10 Millionen Beschäftigte
  • 20% der Beschäftigten jünger als 25 Jahre

 

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Über den Hotelverband Deutschland (IHA)

Der Hotelverband Deutschland (IHA) ist der Branchenverband der Hotellerie in Deutschland. Er zählt rund 1.400 Häuser aus allen Kategorien der Individual-, Ketten- und Kooperationshotellerie zu seinen Mitgliedern. Die IHA vertritt die Interessen der Hotellerie in Deutschland und Europa gegenüber Politik und Öffentlichkeit und bietet zahlreiche hotelleriespezifische Dienstleistungen an. Das Kürzel „IHA“ steht für die ehemalige Deutsche Sektion der International Hotel Association.




PM_2015-11-13_Sharing_Economy_Hotelverbaende_in_Europa_fordern_gleiche_Wettbewerbsbedingungen
HOTREC policy paper on the sharing economy Final