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aktuellste Meldungen


15.09.2016 

WLAN-Störerhaftung: EuGH bestätigt Verpflichtung zum Passwortschutz

Das heutige Urteil des Europäischen Gerichtshofs in der Rechtssache C-484/14 (Tobias McFadden / Sony Music Entertainment Germany GmbH) ist alles andere als ein Durchbruch für risikoloses und unkompliziertes Bereitstellen öffentlicher WLAN-Hotspots. „Die obersten europäischen Richter haben zwar wie erwartet die Störerhaftung für rechtswidrig erklärt, doch kann Hotels als WLAN-Betreibern die Sicherung des Internetanschlusses durch ein Passwort weiterhin aufgegeben werden. Damit wird es aller Voraussicht nach bei der gewohnten Prozedur bleiben, dass sich Hotelgäste zuerst registrieren und separate Nutzungsbedingungen anerkennen müssen“, zeigte sich Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA), enttäuscht vom Luxemburger Urteil. Die Hotellerie hatte sich nach dem im März vorgelegten Gutachten von Generalanwalt Maciej Szpunar eine praxisgerechtere Handhabung des Urheberrechts erhofft....


24.08.2016 

Pauschalreiserichtlinie: Tourismuswirtschaft mahnt dringenden Änderungsbedarf an

In einem gemeinsamen Brief an Bundesjustizminister Heiko Maas haben die von der Pauschalreiserichtlinie betroffenen deutschen Tourismusverbände auf die massiven Schäden hingewiesen, die durch die geplante deutsche Umsetzung der europäischen Richtlinie drohen. Der vom Bundesjustizministerium vorgelegte Referentenentwurf ist aus Sicht der Branche praxisuntauglich und wird zu wesentlichen Einschränkungen des touristischen Angebots in Deutschland führen.  ...


23.08.2016 

Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie in deutsches Recht: Normale Hotelbuchungen drohen Pauschalreise zu werden

Bei der heutigen Verbändeanhörung im Bundesjustizministerium zur Umsetzung der EU-Pauschalreiserichtlinie in deutsches Recht kritisierte der Hotelverband Deutschland (IHA) den Gesetzesentwurf als unangemessen und unverhältnismäßig. „Auf die ohnehin schon überzogenen Vorgaben der EU-Richtlinie sattelt der Referentenentwurf noch drauf. So erklärt die Bundesregierung auch Einzelreiseleistungen wie Hotelbuchungen zu Pauschalreisen. Wo noch nationaler Umsetzungsspielraum besteht, setzt die Bundesregierung ihn konsequent gegen die Interessen der mittelständisch geprägten Hotellerie und einseitig für einen falsch verstandenen Verbraucherschutz ein“, moniert Otto Lindner, Vorsitzender des Hotelverbandes. ...


16.08.2016 

Neuer IHA-Rahmenvertrag mit der TÜViT

Die neue EU Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) wurde am 14. April 2016 vom Europäischen Parlament beschlossen und ist am 25. Mai 2016 in Kraft getreten. Bis zum 25. Mai 2018 müssen in Deutschland nun 430 Bundesgesetze so reformiert werden, dass sie der EU-DSGVO nicht widersprechen. Den größten Anpassungsbedarf dürfte es beim Bundesdatenschutzgesetz geben. Auch die deutsche Hotellerie muss sich auf erhebliche Erneuerungen einstellen.

Dank eines neuen Rahmenabkommen zwischen der IHA-Service GmbH und der Fachstelle für Datenschutz der TÜV Informationstechnik GmbH in Essen, einem Tochterunternehmen der TÜV NORD Gruppe, können ab sofort alle Mitglieder des Hotelverbandes Deutschland (IHA) das TÜViT Datenschutz-Management zu Sonderkonditionen nutzen...


10.08.2016 

Deutsche Hotellerie weiter auf Wachstumskurs

Das deutsche Beherbergungsgewerbe blieb auch in der ersten Hälfte des Jahres 2016 auf solidem Wachstumskurs. Nach den heute vorläufig veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 im deutschen Beherbergungsgewerbe (inkl. Camping) 199,2 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste erfasst, was einem Plus von 3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.

Der Hotelverband Deutschland (IHA) legte dazu ergänzend sein jährliches Sommerkonjunkturbarometer vor – ebenfalls mit erfreulichen Ergebnissen: Übernachtungen, Auslastung, Umsatz und Beschäftigung erreichten allesamt neue Spitzenwerte.

Die Ursachen dafür sind vielfältig“, erklärt Otto Lindner, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA). „Die deutsche Wirtschaft wächst solide, das Reiseland Deutschland zieht immer mehr ausländische aber auch inländische Gäste an und die heimische Hotellerie punktet mit einem herausragend gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.



1. Juli 2015


Expedia gleicht seine AGB an die von Booking.com an: Der nächste Bluff im Paritäten-Poker


Pressemitteilung des Hotelverbandes Deutschland (IHA)


© ClipDealer © ClipDealer Am Tag des Inkraftretens der neuen Ratenparitätsklauseln von Booking.com hat mit Expedia auch die Nummer 2 unter den Buchungsportalen in Europa eine inhaltsgleiche Änderung seiner Allgemeinen Geschäftsbedingungen zum 1. August 2015 angekündigt. Auch Expedia beabsichtigt, den Hotels günstigere Zimmerpreise auf konkurrierenden Buchungsportalen zu erlauben, aber keinesfalls auf der eigenen Website. „Damit werden die den Kartellbehörden in Frankreich, Schweden und Italien gegebenen ‚Verpflichtungserklärungen‘ für mehr Wettbewerb endgültig ad absurdum geführt: Booking.com erlaubt dem Hotel, bei Expedia einen günstigeren Preis anzubieten als bei Booking.com, aber nicht auf der Hotelhomepage. Expedia erlaubt dem Hotel, bei Booking.com einen günstigeren Preis anzubieten als bei Expedia, aber nicht auf der Hotelhomepage. In der Praxis wird so das altbekannte Paritätengitter für den Hotelier in Zement gegossen“, kritisiert Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA). „Die vermeintlichen Zugeständnisse von Expedia und Booking.com erweisen sich bei näherem Hinsehen einfach nur als ein weiterer Bluff in einem unsäglichen Paritäten-Poker mit den Kartellbehörden.“

Mit diesem Vorgehen missachtet nach Auffassung des Hotelverbandes Deutschland (IHA) auch die Expedia Gruppe nicht nur die Wettbewerbshüter und Rechtsprechung in Deutschland, sondern mit der konzertierten Umsetzung innerhalb der Europäischen Union auch die französische Nationalversammlung, die derzeit ein umfassendes gesetzliches Verbot eben dieser Paritätsklauseln auf den Weg gebracht hat.

Der Hotelverband Deutschland (IHA) weist darauf hin, dass auch die von Booking.com und Expedia verlangten modifizierten Ratenparitätsklauseln mit geltendem Kartellrecht nicht vereinbar seien. Jedes Hotel, das eine solche kartellrechtswidrige Klausel akzeptiere und damit zum Vertragsgegenstand mache, beteilige sich folglich selbst an einem Verstoß gegen deutsches und europäisches Kartellrecht. Letztlich könnten sogar empfindliche Bußgelder und Schadensersatzansprüche drohen. Gemäß Entscheidungspraxis der EU-Kommission und des Europäischen Gerichtshofs (C-189/02 P) reiche es für eine kartellrechtliche Enthaftung auch nicht aus, einer wettbewerbsbeschränkenden Absprache mit innerer Abneigung zu begegnen und diese in der Praxis unangewendet zu lassen. Vielmehr könne dem kartellrechtlichen Sanktionenkatalog nur durch ausdrücklichen und eindeutigen Widerspruch entgangen werden.

Der Hotelverband Deutschland (IHA) ist in den Kartellverfahren gegen Booking.com und Expedia beigeladen. Um die Verfahren entsprechend fördern zu können, bittet der Hotelverband diejenigen Hotels, die sich für einen Widerspruch gegen die neuen AGB von Booking.com und/oder Expedia entschieden haben, um eine kurze Mitteilung an hinweis@hotellerie.de. Der Hotelverband wird diese Informationen selbstverständlich vertraulich behandeln und dem Bundeskartellamt lediglich Mitteilung über die konsolidierte Gesamtzahl der Widersprüche machen.

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Über den Hotelverband Deutschland (IHA):

Der Hotelverband Deutschland (IHA) ist der Branchenverband der Hotellerie in Deutschland. Er zählt rund 1.400 Häuser aus allen Kategorien der Individual-, Ketten- und Kooperationshotellerie zu seinen Mitgliedern. Die IHA vertritt die Interessen der Hotellerie in Deutschland und Europa gegenüber Politik und Öffentlichkeit und bietet zahlreiche hotelleriespezifische Dienstleistungen an. Das Kürzel „IHA“ steht für die ehemalige deutsche Sektion der International Hotel Association.



PM 2015-07-01_Expedia_Der nächste Bluff im Paritäts-Poker
PM 2015-07-01_Expedia_The next bluff in parity poker