aktuellste Meldungen


13.02.2017 

IHA schreibt erneut mit 100.000 Euro dotierten Branchenaward für Start-up-Unternehmen aus

Nach der großen Resonanz im Vorjahr schreibt der Hotelverband Deutschland (IHA) auch im Jahr 2017 einen Branchenaward für Start-up-Unternehmen aus, um praxisnahe, digitale Produktentwicklungen für die Hotellerie in Deutschland zu fördern. Hierzu lobt die IHA mit Unterstützung der VC-Fondsmanager HOWZAT Asset Management s.à.r.l. und HR Ventures GmbH - des Beteiligungsarms der Hahn Air - einen mit 100.000 Euro dotierten Branchenaward für Start-up-Unternehmen aus. Teilnahmeberechtigt sind Start-ups, deren hotellerienahes B2B- oder B2C-Produkt seit maximal zwei Jahren am Markt ist und sämtlichen Hotelbereichen, wie z.B. Haustechnik, Human Resources, Betriebsführung oder Vertrieb, entstammen kann. „Wir haben mit unserem Ietztjährigen Innovation Summit in Heidelberg nicht nur einen Nerv unserer Branche getroffen, sondern interessierten Jungunternehmern auch eine unvergleichliche Bühne für Präsentation, Feedback und Fachaustausch geboten. Mit der Fortsetzung des Branchenawards in 2017 wollen wir neue Technologien frühzeitig einem Praxischeck unterziehen, Start-up-Unternehmen zum Eintritt in unsere spannende Branche ermutigen und sie durch ein individuelles Coaching auch bestmöglich auf ihrem weiteren Weg begleiten“, erläutert IHA-Vorsitzender Otto Lindner. ...


31.01.2017 

European hospitality industry presents new guidelines to further reduce food waste

While the European hospitality industry is already a small food waster, HOTREC, the umbrella association of Hotels, Restaurants and Cafés in Europe, unveiled today a set of initiatives aimed at reducing even further the waste flow coming from its 1.8 million enterprises in a European Parliament event hosted by MEP Biljana Borzan. ...


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12.12.2016 

"Das kleine ABettC der Hotellerie"

Obwohl das Hotelbett für die Hotellerie einen unverzichtbaren Produktionsfaktor darstellt (ohne Betten, keine Gäste), gab es bislang zu diesem Thema kaum Fachliteratur. Diese Lücke zu schließen, ist das Ziel des Hotelverbandes Deutschland (IHA), der für seine Mitglieder ein neues Fachbuch vorstellt. In der Fachartikelsammlung „Das kleine ABettC der Hotellerie“ wird das Hotelbett aus vielen Blickwickeln kritisch-konstruktiv beleuchtet. ...


08.12.2016 

Leitfaden für Ihr Hotelbewertungsmanagement

Der Hotelverband Deutschland (IHA) macht seine Mitglieder fit für ein aktives Online-Reputationsmanagement und präsentiert zusammen mit seinem Preferred Partner Customer Alliance den neuen „Leitfaden für Ihr Bewertungsmanagement“. Die Neuerscheinung liefert wertvolles Rüstzeug für den praktischen Umgang mit Online-Bewertungen und hilft Hoteliers, die Potentiale von Bewertungsportalen noch besser auszuschöpfen und Fehler zu vermeiden. ...


07.12.2016 

Online-Distribution: HOTREC gratuliert Frankreich und Österreich

Nach dem Verbot von Paritätsklauseln in Deutschland und Frankreich ist Österreich das dritte Land in Europa, das Buchungsportalen solche Klauseln in Hotelverträgen verbietet. Darüber hinaus wurden in Frankreich, zusätzlich zu den gesetzlichen Bestimmungen aus dem Macron-Gesetz, Klauseln in den Verträgen von Booking.com für nichtig erklärt, die bestimmte Rankingpraktiken betreffen sowie die direkten Kommunikation der Hotels mit Gästen einschränken. ...



23. Dezember 2015


IHA-Beschwerde erfolgreich: Bundeskartellamt untersagt Booking.com jedwede Paritätsklauseln


Pressemitteilung des Hotelverbandes Deutschland (IHA)


© Bundeskartellamt © Bundeskartellamt Das Bundeskartellamt hat Booking.com in seinem heutigen Beschluss auch die erst im Juli diesen Jahres eingeführten engeren Paritätsklauseln in den AGB und sonstigen Vereinbarungen untersagt. Der deutsche und europäische Marktführer unter den Online-Buchungsportalen darf damit sowohl weite, als auch enge Paritätsklauseln gegenüber seinen Hotelpartnern in Deutschland nicht mehr anwenden. Andernfalls würde Booking.com eine Ordnungswidrigkeit begehen, die mit Bußgeld in bis zu dreistelliger Millionenhöhe geahndet werden könnte. Booking.com wurde aufgegeben, die beanstandeten Klauseln aus seinen AGB und Preferred Partner-Vereinbarungen zu entfernen.

„Wir begrüßen das konsequente und umfassende Einschreiten des Bundeskartellamtes außerordentlich und sehen uns durch den Beschluss des Bundekartellamtes in unserer Rechtsauffassung vollumfänglich bestärkt. Auch die modifizierten Paritätsklauseln sind mit geltendem Kartellrecht nicht vereinbar und benachteiligen Hoteliers und Verbraucher gleichermaßen“, erklärt Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Die IHA hatte mit einer entsprechenden Anzeige gegen das Buchungsportal im Herbst 2013 das nun amtlicherseits abgeschlossene Verfahren ausgelöst.

Bereits am 30. März 2015 teilte das Bundeskartellamt Booking.com seine wettbewerblichen Bedenken gegen die fortgesetzte Anwendung der damals noch weiter gefassten Bestpreisklauseln in Verträgen mit Hotels in Deutschland mit. Diese Maßnahme war erforderlich, weil das Hotelbuchungsportal trotz der Bestätigung der Abstellungsverfügung des Bundeskartellamtes durch das Oberlandesgericht Düsseldorf im Parallelverfahren gegen HRS weiterhin an umfassenden Paritätsklauseln festhielt.

Auf Druck zahlreicher Wettbewerbsbehörden in Europa bot Booking.com schließlich an, die Bestpreisklauseln in seinen AGB formal etwas zu lockern. Die vorgeschlagenen Selbstverpflichtungen der Priceline-Tochter sahen vor, die Paritätsklausel nicht mehr in Bezug auf andere Vertriebsportale einzufordern. Auch Verfügbarkeits- und Konditionenparitätsforderungen wollte Booking.com vorgeblich aufgeben. Die Online-Vertriebskanäle der Hotels sollten nach Auffassung des Buchungsportals allerdings weiterhin den Paritätsklauseln unterliegen, so dass der Hotelier auf seiner eigenen Website keine besseren Konditionen bieten dürfe als bei Booking.com. Das Hotel hätte dort sogar nicht einmal über günstigere Preise auf direkten Buchungskanälen informieren können.

Die deutsche sowie die europäische Hotellerie weigerte sich seit Bekanntwerden der Deals zu ihren Lasten, solche Einschränkungen ihrer unternehmerischen Freiheit bei der Gestaltung von Preisen und Konditionen zu akzeptieren und sich ausgerechnet vom marktführenden Online-Buchungsportal bei der Wahl der Kommunikationskanäle auf Medien des 20. Jahrhunderts wie Telefon, Telefax oder Brief beschränken zu lassen.

„Wir sind erleichtert, dass das deutsche Bundeskartellamt mit der heutigen Entscheidung anders als die Wettbewerbsbehörden in Frankreich, Italien oder Schweden, die von Booking.com angebotenen Deals zurecht als gänzlich unzureichend zurückgewiesen hat. Mit dem Beschluss sollte nun das Ende des Paritätenregimes in Deutschland für alle Portale eingeläutet sein. Das ist für die Hotellerie ein wichtiger Schritt zur Wiedererlangung der unternehmerischen Entscheidungsfreiheit und wird für faireren Wettbewerb in der immer wichtiger werdenden Online-Distribution sorgen“, kommentiert Luthe.

Verbrauchern empfiehlt der Hotelverband zukünftig noch mehr als heute schon, in den Suchergebnislisten der Buchungsportale auch weiter nach unten zu scrollen, um wirklich die besten Angebote zu finden und prinzipiell auch immer direkt auf der Hotelhomepage nachzuschauen.

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Über den Hotelverband Deutschland (IHA):

Der Hotelverband Deutschland (IHA) ist der Branchenverband der Hotellerie in Deutschland. Er zählt rund 1.400 Häuser aus allen Kategorien der Individual-, Ketten- und Kooperations-hotellerie zu seinen Mitgliedern. Die IHA vertritt die Interessen der Hotellerie in Deutschland und Europa gegenüber Politik und Öffentlichkeit und bietet zahlreiche hotelleriespezifische Dienstleistungen an.



Pressemitteilung des Bundeskartellamtes 2015-12-23: Auch „enge“ Bestpreisklauseln von Booking sind kartellrechtswidrig


PM 2015-12-23_IHA-Beschwerde erfolgreich: Bundeskartellamt untersagt Booking.com jedwede Paritätsklauseln